Hauptmenü

Vereine

Rund um Killer

Heimatverein Killer e.V.

Seite 1 von 2    1 | 2

Der Heimatverein ist einer der jüngsten Vereine des Dorfes. 1985 trafen sich einige heimatinteressierte Frauen und Männer, um die Möglichkeiten einer Vereinsgründung
ins Auge zu fassen.
Die Gründungsversammlung fand am 7. November 1985 statt, die eigentlichen Vereins-Aktivitäten und die Mitgliederwerbung begannen dann 1986.
Satzungsgemäßes Ziel des Vereins ist die "Förderung der Heimatpflege und der Heimatkunde mit dem Ziel die Heimat mit ihren Eigenheiten in Sitte, Brauchtum und Tracht zu erhalten und sich mit der geschichtlichen Entwicklung auf allen Lebensgebieten zu befassen"

Diesem selbst gesteckten Anspruch wird der Verein auf unterschiedlichste Weise gerecht. So wurden mit zahlreichen Heimatheften Themen über die Ortsgeschichte wie die Kirchenglocken, Killermer Geschlechter, Schule usw. umfassend aufgearbeitet und beleuchtet. Auch ein jährlich erscheinender Bild-Kalender, widmet sich seit 1998 mit verschiedenen Schwerpunkten der dörflichen Vergangenheit. Wesentliche Eckpfeiler des Vereins sind jedoch die Geschichtliche Sammlung im Turm der Pfarrkirche, sowie das Deutsche Peitschenmuseum im ehemaligen Bahnhof der Hohenzollerischen Landesbahn.

 

Ofenkacheln,
Grabungsfunde aus der
abgegangenen Burg des
Heinrich v. Killer,
genannt: "Affenschmalz"

Basis und Ausgangspunkt der Geschichtlichen Sammlung war zunächst der Heimatkundliche Nachlass des bekannten Heimatforschers Michael Lorch, welchen seine Tochter Franziska dem Verein nach dem Tod Ihres Vaters übergeben hat. Ergänzt wird die Sammlung durch das umfangreiche Archiv und die inzwischen gesammelten Exponate des Heimatvereins. Auch die anderen Vereine von Killer, sowie als Träger die kirchliche und politische Gemeinde, bereichern die Sammlung, welche vom Archivar des Heimatvereins Roland Simmendinger zusammengestellt und betreut wird.
Das Deutsche Peitschenmuseum spiegelt seit 1993 ein Handwerk wieder, welches in seiner Bedeutung so konzentriert wohl einmalig ist. Mindestens seit 1730 bis in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts fertigten die Bewohner von Killer Peitschen in einer Qualität und in Mengen, wie dies nirgends mehr erreicht wurde. Nahezu jede Familie verdiente mit dieser Tätigkeit ihr tägliches Brot. Die Geschichte, sowie die Herstellung von Peitschen wird im Museum ausführlich dokumentiert und an Hand funktionstüchtiger Maschinen vorgeführt und gezeigt. Das Medien-Interesse am Peitschenmuseum ist enorm. Allein über ein dutzend, teilweise größere Fernsehbeiträge belegen dies eindrucksvoll. Geleitet wird das Museum durch den derzeitigen Vereinsvorsitzenden und Museumsgründer Jürgen Simmendinger. (Info: www.peitschenmuseum.de).

Historische Fahnen vom
ehem. Kriegerverein
und Gesangverein
Gesangverein

Werkstatt des Peitschenmuseums

In Zusammenarbeit mit der VHS Burladingen veranstaltet der Heimatverein im Peitschenmuseum jährlich Kurse zum Peitschenmachen (das Bild zeigt die erfolgreichen Teilnehmer von 2004).

Seite 1 von 2    1 | 2

Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2004 - 2010 by Burladingen - Killer Internetportal